Parkettoberflächen

Bei der Oberflächenbehandlung eines Massivparketts haben Sie die Möglichkeit, den Holzboden zu ölen oder zu lackieren. Einige Oberflächenbehandlungen dunkeln die ursprüngliche Farbe des Holzes leicht ab, andere heben die Farbkontraste der Maserung hervor. Wie das Finish auf die Färbung wirkt, hängt auch von der Holzart ab.


Öl – die klassische Methode

Ein mit Öl behandelter Boden betont die natürliche Struktur des gewählten Holzes und bietet eine eher matte Optik. Geölte Böden verhindern, dass andere Flüssigkeiten eindringen können. Diese Methode sorgt für ein gutes Raumklima, da durch das Ölen die Poren des Holzes offen bleiben und so Luftfeuchtigkeit aufgenommen und wieder abgegeben werden kann. Die Pflege des geölten Bodens ist etwas aufwendiger, da er einmal im Jahr mit einem speziellen Pflegeöl behandelt werden muss. Ein großer Vorteil besteht allerdings darin, dass Oberflächenbeschädigungen problemlos repariert werden können.


Endversiegelung durch Lack

Ein mit Lack behandelter Boden bildet eine geschlossene und widerstandsfähige Schicht. Sie bietet Schutz vor eindringenden Flüssigkeiten. Im Gegensatz zu geölten Böden nehmen lackierte Böden auf das Raumklima keinen regulierenden Einfluss.
Nach der Versiegelung durch Lack muss der Boden einige Tage aushärten, bevor man ihn betreten kann. Die Pflege allerdings ist unkompliziert, denn Fegen oder Staubsaugen genügt, allenfalls nebelfeuchtes Wischen mit wenig Pflegemittel ist erforderlich. Ein Nachteil besteht darin, dass der Boden im Falle einer Lackbeschädigung komplett abgeschliffen werden muss.
In der Regel ist eine erneute Lackierung bei angemessener Beanspruchung aber erst nach etwa 15 Jahren nötig.

  

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